Hygienekonzept der Evang. Familien-Bildungsstätte Pegnitz „Villa Kunterbunt“

für Veranstaltungen der Erwachsenen- und Familienbildung

! Aufgrund weiterhin stark ansteigender Coronazahlen ist ab 25.10.2020 auch  während der Kurse einen Mund-Nasen-Schutz ( wenn möglich Typ II–Masken, sie haben eine höhere Schutzfunktion insbesondere im Bereich der Aerosole) zu tragen und weiterhin auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen, wie im folgenden Hygienekonzept beschrieben, zu achten!

Für Veranstaltungen im Rahmen der Bildungseinrichtung müssen folgende Hygieneanforderungen zur Vermeidung von Covid-19-Infektionen zwingend beachtet werden:

  • Personen mit Erkältungssymptome sind nicht zugelassen.
  • Um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten COVID-19 Falles unter den Teilnehmenden oder den Dozentinnen/Dozenten zu ermöglichen, müssen die Kontaktdaten der Teilnehmenden bzw. der Dozentinnen/Dozenten (Name, Vorname, Wohnort, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, Zeitraum des Aufenthaltes/Kursdauer) auf Anforderung den zuständigen Gesundheitsbehörden übermittelt werden.
  • Die Dokumentation ist so zu verwahren, dass Dritte sie nicht einsehen können und die Daten vor unbefugter oder unrechtmäßiger Verarbeitung und vor unbeabsichtigtem Verlust oder unbeabsichtigter Veränderung geschützt sind. Die Daten müssen zu diesem Zweck einen Monat aufbewahrt werden. Sofern die Daten aufgrund einer anderen Rechtsgrundlage noch länger aufbewahrt werden müssen, dürfen sie nach Ablauf eines Monats nach ihrer Erhebung nicht mehr zu dem in Satz 1 genannten Zweck verwendet werden.
  • Für die FBS Villa Kunterbunt: Alle Teilnehmenden sind durch die Anmeldung mit ihren Kontaktdaten in einer Kursliste eingetragen, damit im Falle eines COVID-19 Falles Nachforschungen über die Gesundheitsbehörde erfolgen können. Die Anwesenheit ist auf der Kursliste zu dokumentieren.
  • Bei Veranstaltungen ohne Anmeldung hat die/der Dozentin/Dozent den Teilnehmenden bei Erhebung der Daten entsprechend den Anforderungen an eine datenschutzrechtliche Information gemäß Art. 13 DS-GVO auf Nachfrage in geeigneter Weise über die Datenverarbeitung zu informieren.
  • Bei Veranstaltungen, die als Kurse mit regelmäßigen Terminen abgehalten werden, ist darauf zu achten, dass die Teilnehmer einem festen Kursverband zugeordnet bleiben, der möglichst von einem festen Kursleiter/Dozenten betreut wird.
  • Die Regelungen der aktuell gültigen BayIfSMV, einschlägiger Allgemein- und ggf. Einzel-verfügungen sowie bereits für die Art der Veranstaltung existierende Hygienekonzepte sind zu beachten und gehen im Zweifelsfall diesem Hygienekonzept vor.
  • Für Kurse im Bereich des Breiten- und Freizeitsports sowie zu Individualsportarten wird auf die geltenden Beschränkungen in der BayIfSMV verwiesen.
  • Nach dem BayMBl.2019 Nr. 504 gehören folgende Kursangebote zu den Präsenzkursen der Erwachsenenbildung: 2.1.3.3.6 Berücksichtigungsfähig sind Kurse, die ihren Schwerpunkt in der Gesundheitsbildung haben und über ein – über die Vermittlung der Ausübung der jeweiligen Sportart und der entsprechenden Regeln hinausgehendes – pädagogisches Konzept verfügen. Z. B. Entspannungskurse, Yoga, Pilates, Gymnastikkurse, Nordic Walking, Walking und sonstige Fitnesskurse, Ballett.
  • Veranstaltungen, die Körperkontakt erfordern, sind untersagt. Soweit erforderlich und infektionsschutzrechtlich vertretbar kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde/Ordnungsamt der Stadt Pegnitz Ausnahmen von dieser Untersagung, ggf. mit Auflagen, genehmigen.
  • Die Einhaltung eines Mindestabstands von mind. 1,5 m (beim Singen: 2 m) zwischen den Teilnehmern vor, während und nach der Veranstaltung ist zu beachten. Soweit während einer Veranstaltung der Mindestabstand unterschritten werden muss, ist auch während der Veranstaltung ein geeigneter Mund-Nasen-Schutz von allen Teilnehmern zu tragen und sind ggf. weitere erforderliche Hygienemaßnahmen zu beachten.
  • Die Gruppengröße sollte möglichst so gewählt, werden, dass die Voraussetzungen für den o. g. Mindestabstand geschaffen werden können. Ggf. ist die Teilnehmerzahl entsprechend zu begrenzen.
  • Eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung ist bei Ankunft und beim Verlassen sowie auf den Gängen des Veranstaltungsortes zu tragen.
  • Die Gruppenarbeit ist nicht zugelassen. Soweit erforderlich und infektionsschutzrechtlich vertretbar kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde/Ordnungsamt der Stadt Bayreuth Ausnahmen von dieser Untersagung, ggf. mit Auflagen, genehmigen. Keine Gruppenbildung in den Veranstaltungsräumen vor, während oder nach der Veranstaltung.
  • Kein Austausch von Arbeitsmaterialien und das Berühren derselben Gegenstände möglichst vermeiden. Teilnehmer/innen von Gymnastikkursen sollen möglichst eigene Matten mitbringen. Werden vorhandene Matten benutzt, müssen sie desinfiziert bzw. mit Seifenwasser abgewischt werden.
  • Regelmäßiges Lüften des Veranstaltungsraumes (mindestens 10 Minuten je volle Stunde)
  • Die Möglichkeit zum Hände waschen mit Flüssigseife und Papierhandtücher ist bereit zu stellen und die Teilnehmer sind mittels Aushänge auf die regelmäßige Handhygiene hinzuweisen.
  • Türklinken, Arbeitstische und nicht verbrauchte, wiederverwendbare Arbeitsmaterialien – soweit diese vom Veranstalter zu Verfügung gestellt werden – sind nach dem Gebrauch zu desinfizieren.
  • Bei mehrtägigen Veranstaltungen mit Übernachtung ist im Beherbergungsbetrieb das Hygienekonzept für die Hotellerie zu beachten. Bei ganztägigen Veranstaltungen mit Verpflegung ist das Hygienekonzept der Gastronomie zu beachten.
  • Es sind geeignete Regeln für die Benutzung der Sanitäranlagen zu entwickeln, die gewährleisten, dass die sanitären Anlagen nur einzeln aufgesucht und diese nach der Veranstaltung gereinigt und desinfiziert werden. Dafür wird ein Aushang erstellt.

 

Hygienekonzept für Eltern-Kind-Angebote

 

Bei den Eltern-Kind-Gruppen in der Familien-Bildungsstätte handelt es sich um offene (einmalige Treffen einer Gruppe mit Anmeldung) und feste (wiederkehrende, wöchentliche Treffen einer festen Gruppe mit Anmeldung). Das sind Angebote für Eltern, Mütter/Väter und ihre Kinder wie Babys, Kleinkinder und Kinder bis zum Schulalter. Folgende Angebote  bietet die Familien-Bildungsstätte Pegnitz  „Villa Kunterbunt“ an:

1. Allgemeine Eltern-Kind-Gruppen mit gemeinsamem Freispiel, Kreativ- und Bastelangeboten, Fingerspielen, Kniereiter, oft auch mit Gesang/Kinderliedern und mit Informationen und Gesprächen zu Erziehungs- und Entwicklungsthemen.

2. Eltern-Kind-Gruppen Musikgarten, auch Babymusikzwerge: Eltern-Kind-Gruppe mit Schwerpunkt: Rhythmik, Gesang bzw. Kinderlieder, musikalische Früherziehung, leichte Bewegungen und Informationen für die teilnehmenden Eltern zur musikalischen Früherziehung.

3. Offene Eltern-Kind-Angebote (entspricht inhaltlich der allgemeine Eltern-Kind-Gruppe) mit Dokumentation der Teilnehmenden, aber ohne die Verpflichtung mehrmals und regelmäßig an dem offenen Angebot teilzunehmen

 

Mütter/Väter oder Kinder mit Erkältungssymptome sind nicht zugelassen. Generell müssen Personen, die Krankheitszeichen (z.B. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- / Geruchssinns, Halsschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen) haben, zu Hause bleiben. Kindern und Erwachsenen, die Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweisen ist die Teilnahme an einem Eltern-Kind-Kurs der Familien-Bildungsstätte verboten. Eltern und Kinder dürfen auch dann nicht teilnehmen, wenn ein Familienangehöriger nachweislich an COVID-19 erkrankt ist und sich in Quarantäne befindet oder Krankheitszeichen zeigt. Es dürfen nur Eltern und Kinder an einem Kurs teilnehmen, die nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. deren Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage zurückliegt und die keine entsprechenden Krankheitssymptome (s.o.) aufweisen. Die Kursleitung ist verpflichtet, diese Fragestellung zu Beginn der Kurse bzw. regelmäßig mit den teilnehmenden Eltern zu erörtern.

 

Alle Teilnehmenden – Erwachsene und Kinder – werden bei jedem Treffen durch Anmeldung dokumentiert, um ggf. Infektionsketten nachvollziehen zu können.

 

Unter Erwachsenen ist auf das Abstandsgebot von mindestens 1,5 m sowie die bekannten Hygieneregeln zu achten.

 

Es werden geeignete Regeln für die Benutzung der Sanitäranlagen entwickelt, die gewährleisten, dass die sanitären Anlagen nur einzeln aufgesucht werden. Darüber werden die Teilnehmenden der Gruppe informiert. Die sanitären Anlagen werden regelmäßig gereinigt und desinfiziert (siehe Hygienekonzept der jeweiligen Einrichtung: Gemeindehaus etc….).

 

Für Kursleitungen und die Eltern gilt: Keine Berührungen, Umarmungen, kein Händeschütteln.

Kursleiter/innen, Eltern und Kinder sollen sich nach Betreten der Einrichtung gründlich die Hände waschen. Zum Abtrocknen der Hände werden ein eigenes Handtuch oder Einmalhandtücher verwendet. Beim Händewaschen soll die gesamte Hand einschließlich Handrücken, Fingerzwischenräume, Daumen und Fingernägel für mindestens 20-30 Sekunden mit Seife eingeschäumt werden. Die Pflege der Hände der Kinder wird durch die Bereitstellung von geeigneten Hautschutzmittel berücksichtigt.

 

Die Kursräume werden mehrmals täglich, mindestens alle zwei Stunden, mittels Stoß- bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster für mindestens 10 Minuten gelüftet. Durch das Lüften wird die Zahl möglicherweise in der Luft vorhandener erregerhaltiger, feinster Tröpfchen reduziert.

 

Mund-Nasen-Bedeckungen sind Masken, die aus handelsüblichen Stoffen genäht und im Alltag getragen werden. Sie können die Infektionsgefahr verringern und helfen dabei, die Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verlangsamen. Sie dienen dem Fremdschutz. Der Stoff für Community-Masken sollte möglichst dicht sein, aus 100 % Baumwolle bestehen und regelmäßig gewaschen (mind. 60 Grad) werden. Eine Maske wird von der Kursleitung und Eltern getragen, wenn z. B. absehbar ist, dass das Abstandgebot (mindestens 1,5 Meter) vorhersehbar und planbar nicht eingehalten werden kann.

 

Singen und Bewegungsspiele sollten vorzugsweise im Freien oder nach Möglichkeit bei geöffnetem Fenster stattfinden. Andernfalls ist während dieser Angebote das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes für die Erwachsenen Pflicht oder ein Mindestabstand von 2 Meter muss eingehalten werden. Bei den übrigen Angeboten wie Gespräche über Erziehungsthemen, Fingerspiele, Kniereiter etc. sind die Abstandsregeln (mindestens 1,5Meter) unter den Erwachsenen einzuhalten.

 

Kleinkinder müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Es besteht das Risiko eines unsachgemäßen Umgangs damit. Kursleitungen und Eltern sollen situationsbedingt eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

 

Gegenstände und Gebrauchsmaterialien wie z. B. Trinkgefäße, persönliche Arbeitsmaterialien, Malstifte, Scheren, Handtücher usw. werden mitgebracht und sollen nicht mit anderen Personen geteilt werden. Benutztes Spielmaterial z. B. Musik- bzw. Rhythmik- Instrumente werden nach Gebrauch in den Eltern-Kind-Gruppen gereinigt. Mitgebrachte Speisen dürfen nicht geteilt werden.