Die Kirchengemeinden des Dekanats Pegnitz
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Das südlichste Dekanat Oberfrankens gehört zu den kleinen Dekanaten Bayerns. Seine zwölf Kirchengemeinden verteilen sich zwischen Plech im Süden und Birk im Nordosten. Die Kirchengemeinde Auerbach im Südosten des Dekanats ist die einzige Gemeinde des Dekanats und des Kirchenkreises Bayreuth, die ganz in der Oberpfalz liegt. Das Dekanat ist aber mehr als die Summe seiner Gemeinden. Es unterhält eigene Einrichtungen und Arbeitsbereiche. Und es fördert die Zusammenarbeit der Kirchengemeinden und kirchlichen Dienste untereinander.

Herbst-/Winterprogramm 2020 Villa

Das neue Programm der Familienbildungsstätte "Villa Kunterbunt" ist da! Corona-bedingt ist es kleiner ausgefallen als sonst, einige Veranstaltungen können aber unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln stattfinden - darunter auch die Eltern-Kind-Gruppen und viele Gesundheitsangebote wie Geburtsvorbereitung und Yoga. Mehr Informationen zum Programm finden Sie hier...

Dass wir zurzeit keine Gottesdienste in unseren Kirchen feiern können, wird vielen an Ostern besonders schmerzlich auffallen. Am Ostersonntag haben wir trotzdem miteinander die Auferstehung Jesu Christi von den Toten gefeiert - mit einem gemeinsamen Video-Gottesdienst aller Kirchengemeinden unseres Dekanats, mit Orgel und Blechbläsern, mit Gesang und Glockenläuten. Hier können Sie ihn abrufen und anschauen.

 

Der gemeinsame Gesang hat es schwer in Zeiten von Corona. Gerade in der Osterzeit fehlt das vielen Menschen besonders. Für den Osterfestgottesdienst, den die Gemeinden des Dekanats Pegnitz gemeinsam aufgezeichnet haben, hat sich aber doch eine vielstimmige Gemeinde zusammengefunden, zumindest virtuell: Sie haben eine oder mehrere Strophen des Osterlieds "Wir wollen alle fröhlich sein" (EG 100) gesungen und uns eine Aufnahme davon geschickt, und wir haben daraus eine singende Gemeinde zusammengemischt. Das Ergebnis können Sie sich am Ende des Osterfestgottesdienstes anhören - Sie finden ihn hier.

 

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Der nächste Dekan in Pegnitz und geschäftsführende Pfarrer an der Pegnitzer Bartholomäuskirche heißt Markus Rausch: Der 52-jährige Pfarrer wurde am 16. Januar von einem Wahlgremium aus Kirchenvorstand und Dekanatsausschuss gewählt. Gegenwärtig ist er Pfarrer auf der 1. Pfarrstelle in Kirchenlamitz, Dekanatsbezirk Selb. Mit seiner Frau Jutta Rausch hat er zwei Kinder, die inzwischen aus dem Haus sind.

Der in Münchberg geborene und aufgewachsene Markus Rausch begann 1998 seinen Dienst als Pfarrer in der Christuskirchengemeinde in Selb, wo er zunächst die zweite und dann die erste Pfarrstelle innehatte. Seit 2006 leitet er nun die Kirchengemeinde Kirchenlamitz. Elf Jahre lang übte er die Zusatzaufgabe eines stellvertretenden Dekans des Dekanatsbezirks Selb aus, davon in der Vakanz ein halbes Jahr mit Leitung des Dekanatsbezirks. An der Entwicklung des Zweckverband für Kindertagesstätten war er beteiligt und anschließend dessen erster Vorsitzender.

Regionalbischöfin Dorothea Greiner charakterisiert Markus Rausch als einen Pfarrer, der Freude an Gottesdiensten hat und gerne Menschen beteiligt und fördert. Wörtlich sagte sie: „Markus Rausch bringt aus seiner Zeit als stellvertretender Dekan wertvolle Erfahrungen für das Dekansamt mit, sodass er von Anfang an mit Ruhe und Integrationsfähigkeit leiten wird.“

Markus Rausch äußerte nach der Wahl: „Mit einer großen Wertschätzung für ländliche Strukturen komme ich nach Pegnitz. Ich freue mich auf das vielfältige Gemeindeleben, auf die lebendigen Traditionen und ein gut organisiertes Dekanat – wobei ich mir bewusst bin, dass ich in große Fußstapfen trete.“

Dr. Dorothea Greiner
Regionalbischöfin